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Gehirngesunder Lebensstil
Ein gehirngesunder Lebensstil nimmt die Komplexität des Menschen auf und umfasst daher alle psychischen wie physischen Komponenten, die das Menschsein beinhaltet.
Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung und Nahrungsergänzung für Körper und Mikrobiom, Fasten gehören ebenso dazu wie der soziale und emotionale Kontakt zu anderen Menschen, die Umwelt, geistige Herausforderungen und Entspannung.
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Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um Therapieempfehlungen, sondern um Informationen auf Basis wissenschaftlicher Studien handelt. Diese Angebote dienen der Wissensvermittlung und können eine individuelle ärztliche Therapie nicht ersetzen.
Impulsvorträge
je ca. 1,5 Std.
- Lebensstilfaktoren und ihr Einfluss auf Gehirngesundheit und Leistungsfähigkeit
- Gehirngesundheit– wie Leistung und Zufriedenheit im Gehirn entstehen
- Brain Food: welche Nahrung ein leistungsfähiges Gehirn benötigt
- Achtsamkeit und Meditation und ihre Wirkung im Gehirn
Coaching
Ich coache Sie gerne in allen Fragen eines gehirngerechten Lebensstils, sowohl allgemein im Überblick als auch zu speziellen Aspekten.
Individuelles Coaching Ist online und live möglich. Der Leistungsort für Coachings liegt ausschließlich außerhalb Ungarns. Eine Durchführung von Coachings in Ungarn ist nicht möglich.
Ungarische Bürger sind aufgrund unklarer Coachinggrenzen von allen Leistungen ausgenommen.
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Was sind Amyloide? Amyloide spielen z.B. in Lernprozessen eine wichtige Rolle. Bevor Erinnerungen und neue Erfahrungen langfristig abgespeichert werden, werden sie über den Tag im
Positive Lebenseinstellung
Die Grundeinstellung bestimmt auch die Wahrnehmung. Das Gehirn filtert die Wahrnehmungen nach unseren Prioritäten. Die Grundeinstellung bestimmt, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet. Dorthin fließt dann auch die Energie. Da die zur Verfügung stehende Energie begrenzt ist, wird ausgeblendet, was nicht der Grundeinstellung entspricht.
Dazu gehören die Grundüberzeugungen, die jeder Mensch über Krankheit und Altern hat:
Ich werde ein Leben in guter Gesundheit haben/ Wenn man älter wird, wird man automatisch krank und schwach.
Wenn ich älter bin, werde ich das tun können, was mir wichtig ist/ Ich werde immer schwächer werden und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sein. Ich werde aktiv sein, in Bewegung bleiben und ein autarkes Leben führen.
Brain Food: Nährstoffe für Motivation und Leistungsfähigkeit
Wer sich mit Ernährung beschäftigt, denkt meist über Wege nach schlank zu werden und weniger darüber, sich einen gesunden Körper zu erhalten. Bei älter werdenden Menschen steht als Thema zunehmend die Gehirngesundheit im Vordergrund, mit dem Ziel, möglichst lange unabhängig zu leben und von den modernen Zivilisationskrankheiten wie Alzheimer und Demenz verschont zu bleiben.
Die im Gehirn entstehenden Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Melatonin sind entscheidend für unsere Emotionen, unser Denken und unser Wohlbefinden. Sie benötigen neben Aminosäuren als Substrat bestimmte Cofaktoren an Vitaminen und Mineralstoffen, damit sie produziert werden können. Besonders wichtig sind dabei die Aminosäuren als Bausteine für die Proteine, die Eiweiße, aus denen der menschliche Körper besteht. Im Idealfall sind diese Stoffe in einer gesunden Ernährung enthalten.
Bewegung für das Gehirn
„Gehen ist die beste Medizin“ (Hippokrates)
Bewegung und Blutfluss stehen miteinander in enger Verbindung: je fitter der Mensch ist, umso höher ist die Sauerstoffversorgung der Gefäße. Bewegung führt auch zum Erhalt der Muskelmasse, wohingegen Bewegungsmangel zum Abbau führt.
Nimmt die Fitness durch aerobe Bewegung zu, werden die Blutgefäße im Hippocampus, dem Zentrum für Lernprozesse, stärker. Wenn nun zusätzlich neue Lerninhalte erarbeitet werden, die für das Gehirn eine Herausforderung darstellen, werden bestehende neuronale Verbindungen gestärkt und umgebaut, neue aufgebaut und die neuen Stammzellen integriert, die ohne diese Integration nur kurze Zeit lebensfähig sind.
Wer rastet, der rostet. Das gilt also in besonderem Maße für das Gehirn: Wenn synaptische Verbindungen nicht mehr genutzt werden, werden sie zugunsten anderer, stärker genutzter, abgebaut. Das Gehirn entwickelt sich nutzerorientiert in die Richtung, in der es verwendet wird.
Gehirn und Immunssystem
Noch wenig bekannt ist, dass es im Körper nicht nur ein Immunsystem gibt, sondern mehrere im gesamten Körper, im Darm ebenso wie im Gehirn.
Das über den gesamten Körper verteilte Immunsystem besteht aus mehreren Zweigen, u.a. einem angeborenen und einem erworbenen System.
Im Darm gibt es das Immunsystem des Mikrobioms. Im Gehirn sind die Mikroglia dafür zuständig Schaden vom Gehirn abzuwenden. Dabei kommunizieren die Immunsysteme von Körper und Gehirn miteinander.
Wenn im Körper irgendwo fremde Erreger erkannt werden, startet das Immunsystem eine Entzündungsreaktion, die schnell und effizient den Erreger beseitigt. Die Information darüber und der Ablauf geht an alle Teile der Immunsysteme, sodass auch die Mikroglia permanent informiert sind. Erfolgreich ist die Entzündung dann, wenn der Erreger oder Fremdkörper über diesen Mechanismus entfernt wurde. Ist die Entzündungsreaktion nicht schnell erfolgreich und wird chronisch oder überschießend, dann reagieren die Mikroglia schnell und effizient, leider auch mit für den Menschen höchst unerwünschten Folgen.
Ein gesunder artgerechter Lebensstil mit entsprechender antientzündlicher Ernährung kann hier präventiv bis ins hohe Alter für ein gesundes leistungsfähiges Gehirn sorgen.
Darm-Hirn-Verbindung
„Ein gesunder Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.“ (Hippokrates)
In der Schulmedizin bekommt der Darm erst dann Aufmerksamkeit, wenn die Symptome sich zu einer Krankheit ausgewachsen haben. In der ganzheitlichen Medizin hingegen ist bekannt: Gesundheit entsteht im Darm, Krankheit leider auch. Lange vorher kann man durch eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen, im Idealfall aus der Ernährung, präventiv für bestmögliche Bedingungen sorgen.
Weshalb der Darm, das sog. Mikrobiom, eine solch herausragende Bedeutung hat, wird schnell klar, wenn man sich die Evolutionsgeschichte ansieht. Im Wesentlichen bestehen wir nämlich aus Bakterienkolonien. 90% unserer Zellen sind Mikroben, geschätzt 100 Milliarden insgesamt. 23000 menschliche Gene stehen 1 Million bakterieller Gene gegenüber.
Schlaf: der unterschätzte Anti-Aging-Faktor
In den westlichen Industrienationen gelten Menschen als besonders leistungsfähig, die mit möglichst wenig Schlaf auskommen. Tatsächlich ist Schlaf wichtig für Kreativität und Leistungsfähigkeit. Nachts findet die Gedächtniskonsolidierung statt, Informationen und Erfahrungen des Tages werden verarbeitet und, so diese vom Gehirn als relevant betrachtet werden, ins Langzeitgedächtnis überführt.
Studienbelegt ist, dass vor allem nachts während der Tiefschlafphasen zahlreiche Reparaturprogramme und die Abfallentsorgung im Gehirn stattfinden. Da das Gehirn kein Lymphsystem besitzt, benötigt es die nächtliche „Ruhezeit“ für die Entsorgung der Abfallprodukte.
Dass Schlaf auch noch schlank macht, dürfte kaum bekannt sein, ebenso wenig, dass Schlafstörungen als vermutlicher Auslöser von Demenzerkrankungen gelten. Beide Aspekte sind durch Studien gut belegt.
Achtsamkeit und Meditation
Phasen von Entspannung benötigen Gehirn und Körper. Zentrales Element aller Yoga-, Achtsamkeits- und Meditationstechniken ist die tiefe Atmung, bei der der Vorgang des Ausatmens länger dauert als der des Einatmens.
Weiteres Merkmal aller Techniken ist ein verlangsamtes, bewusstes Wahrnehmen des jetzigen Augenblicks. Je nach Meditationstechnik werden Mantren verwendet, die die Konzentration fördern. Andere Techniken verbinden den Meditierenden mit der Energie des Universums oder kombinieren Atemtechnik, Meditation und energetisches Klopfen auf Akupunkturpunkte (EFT) miteinander.
Forschungen von Neurowissenschaftlern belegen die Erfahrungen, die praktizierende Buddhisten seit hunderten von Jahren machen: Niedrigere Entzündungswerte und eine beruhigende Wirkung auf den längsten Hirnnerv (Vagus) wurden ebenso festgestellt wie eine positive Wirkung auf die Zellteilung und eine Verlangsamung des Alterungsprozesses.
Die Herzratenvariabilität verbessert sich. Diese gilt sogar in der Schulmedizin als sog. Goldstandard, mit der das Erleben von Stress bzw. von Resilienz messbar gemacht werden kann.
Spiritualität
Schwierige Zeiten und Krisen sind besondere Herausforderungen. Diese werden von den Menschen gut gemeistert, die in ihrem Leben generell einen Sinn sehen, auch dann, wenn sie im Moment den Sinn noch nicht verstehen. Sie haben aber eine innere Zuversicht und ein Grundvertrauen, dass das Alles irgendwie und irgendwann Sinn ergeben wird.
Spirituelle Praktiken unterschiedlichster Art verändern die Biochemie des Gehirns und sorgen für ein Gefühl des Friedens.
Das Gehirn verändert sich entsprechend seiner Nutzung auch strukturell. Durch diese Fähigkeit der lebenslangen Neuroplastizität reduzieren sich bei regelmäßigem Training Stress und Ängste.
Das Erleben ist dabei unabhängig von einer bestimmten Glaubensvorstellung.
Es kann auch nur die Vorstellung sein, mit etwas Größerem verbunden zu sein, die Verbindung zur Natur oder das Gefühl des Einsseins mit einer universellen Energie.