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"Altersbedingte" Krankheitsrisiken vermeiden

Mit Ausnahme der wenigen genetisch bedingten Krankheiten sind bei den meisten „Alterskrankheiten“ als Ursachen zu finden:

  • Abnehmende Energie in den Mitochondrien durch verminderte ATP-Produktion,,
  • Zunehmende oxidative Belastung,
  • Chronische Entzündungsprozesse,
  • Polymorphismen in der Steuerung der Gene und
  • Veränderung der enzymatischen Prozesse durch fehlende Mikronährstoffe.

Die eigentliche Ursache liegt zusammenfassend also vor allem in der ungünstigen Entwicklung der Lebensstilfaktoren: mangelnde Bewegung, fehlende Entspannung, subjektive Stressbelastung, Überernährung bei gleichzeitigem Mikronährstoffmangel, qualitativ schlechter oder zu wenig Schlaf.

Gehirngesund leben = aktiv leben

Das menschliche Gehirn braucht Herausforderungen. Es muss sich seit Jahrtausenden den unterschiedlichsten Bedingungen der Umwelt anpassen. Dadurch waren und sind Menschen in der Lage, ihr Lebensumfeld zu verändern und dorthin zu gehen, wo sie mehr Lebensqualität erwarten. Das Gehirn passt sich dann über Generationen der veränderten Umwelt, einer anderen Kultur und Lebensart an. Eine Folge davon ist, dass das Gehirn nur schlecht mit Stillstand umgehen kann. Ein Rentnerdasein ohne geistige und körperliche Aktivitäten erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken.

Demenzielle Erkrankungen und neurogenerative Prozesse nehmen in den letzten Jahrzehnten lawinenartig zu: 2018 waren es noch 1,6 Mio. Betroffene, jährlich kommen etwa 300 000 hinzu. Als Ursache sieht die Medizin bei der neurodegenerativen Demenz die Plaquebildung im Gehirn durch die kleinen Beta-Amyloide, die im Gehirn bei der Energiebildung entstehen und sich bei Alzheimer ablagern und verklumpen. Zwar gibt es genbedingte Veranlagungen, die zu einem höheren Risiko für die Alzheimer-Demenz führen, allerdings geht man davon aus, dass es überwiegend durch den Lebensstil bedingte Faktoren sind, die zur Erkrankung führen. Weiterlesen

Low Carb für ein gesundes Gehirn

Insulinresistenz gehört zu den chronischen Erkrankungen, die in erschreckendem Maße zunehmen. Dabei kann jedes Organ insulin-resistent werden, auch das Gehirn.

Wenn aber das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt werden kann, sterben die Neuronen, die Nervenzellen im Gehirn, ab. Die Ursache der Erkrankung ist also Energiemangel im Gehirn und nicht die Ablagerung der Beta-Amyloiode.

„Sieht man Alzheimer jedoch als Stoffwechselerkrankung, ist die einzige effektive Behandlungsmöglichkeit ein Ansatz, der die Energieversorgung des Gehirns neu programmiert und sicherstellt: Eine kohlenhydratarme Ernährung, reich an gesunden Fettsäuren, ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Während die Medizin noch nach einem Mittel gegen die Erkrankung sucht, existiert dieses längst in einer artgerechten Ernährung. Amy Berger erläutert leicht verständlich, wie sich Alzheimer damit behandeln und verhindern lässt.