Achtsamkeit und Meditation

In den Augenblick eintauchen und alles Denken ruhen zu lassen, das ist das Ziel jeder Meditation.

Was einfach klingt, ist für die meisten Menschen in der täglichen Praxis eine Herausforderung. Wären da nur nicht die vielen plötzlich auftauchenden Gedanken des Default Mode Netzwerks im Gehirn, das immer dann aktiv wird, wenn es nicht auf eine bestimmte Aktivität fokussiert ist. Während man sich in einem Moment noch auf die Atmung konzentriert, wandern im nächsten Moment die Gedanken zu all den zu erledigenden Dingen. Man wird dessen gewahr und lenkt den Fokus wieder auf den Atem bis sich bald wieder der unruhige Geist bemerkbar macht.

Bei erfahrenen Meditierenden werden während der Meditation diese Ego-bezogenen Gehirnareale stillgelegt und die Amygdala als emotionales Alarmzentrum wird beruhigt. Gehirnbereiche, die für die emotionale Selbstkontrolle zuständig sind, werden hingegen stärker aktiviert. In der Folge werden Empathie, Mitgefühl, Verbundenheit und Entspannung gefördert.

Wie Achtsamkeit das Gehirn verändert

Rick Hanson lehrt die Kunst der achtsamen Wahrnehmung positiver Erfahrungen mit allen Sinnen und ihrer Verstärkung für dauerhafte Wirkung im Gehirn.

Wer seine Wahrnehmung täglich auf viele kleine positive Erfahrungen konzentriert, wird allmählich sein Gehirn in diese Richtung verändern. Je mehr wir positive Erfahrungen verstärken, umso mehr wird ein positives Erleben dann auch unsere Wahrnehmung prägen.

Diese Fähigkeit des Gehirns, die erfahrungsabhängige Neuroplastizität, gibt die Möglichkeit neue synaptische Verbindungen zu erstellen, die unterstützen mit Negativem umzugehen und damit insgesamt resilienter zu werden.

Es geht dabei nicht um positives Denken, dieses wäre Stress-verstärkend! Die Wirkung tritt nur ein, wenn Denken und Fühlen in die gleiche Richtung gehen.
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Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn

Meditation und Achtsamkeit, wie sie der Buddhismus lehrt, sind in unserer reizüberladenen Welt ein Ansatz, zumindest zeitweise die Kontrolle über Gedanken und Gefühle zu bekommen.

So wie wir in der Lage sind, krankheitsfördernde biochemische Prozesse nur durch Gedanken auszulösen, sollte es auch möglich sein, das Erleben von Glück zu fördern. 

Kingsland stellt die Verbindung her zwischen Buddhas Lebenslauf bzw. seiner Lehre und den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Er beschreibt die strukturellen Veränderungen im Gehirn, die mit Meditation einhergehen ebenso wie die darauf basierenden körperlichen Veränderungen.
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Yoga: Herzöffnung statt Selbstoptimierung

Im Westen wird der Yoga vor allem mit seinen körperlichen Aspekten über die Asanas praktiziert. Nicht wenige der angehenden Yogis und Yoginis haben dabei ihre Mühe mit den „Herz öffnenden“ Asanas, denn diese wirken nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern sprechen die spirituellen und energetischen Aspekte an. 

Die Quellen des Yoga-Sutra beschreiben als Ziel der Yoga-Praxis eine nachhaltige Ruhe und Klarheit des Geistes. Die Essenz des Yoga aber ist die Verbundenheit aller Wesen wie auch die Neurowissenschaften die Relevanz des Gehirns als soziales Organ nachweisen.

Eine Yogapraxis, die auf Selbsterforschung und Selbsterweiterung ausgerichtet ist, die die Verbindung zu anderen Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Mitgefühl wie auch Selbstmitgefühl fördert, steht in Übereinstimmung mit den alten Quelltexten des Yoga, der Gehirnforschung und der ganzheitlichen Medizin: es gibt keine Trennung von Körper und Geist. Wir sind das, was wir denken und leben.
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Wie Meditation heilt

Erwachsene befinden sich meist in einem höher frequenten Gehirnwellen-Bereich, den Betawellen. Kommen Ärger und Stress hinzu oder andere mit negativen Gefühlen verbundene Gedanken, so drehen diese in einen noch höheren Bereich, verbunden mit einer starken Belastung des Körpers.

Betazustände hat sich die Natur für den Notfall erdacht, für Kampf, Flucht, Verteidigung, aber nicht als Dauerzustand. In diesem Notallmodus sind Heilung und Wachstum nicht möglich. Hochfrequente Betawellen stören die Kohärenz von Gehirn und Körper, sie führen zu einer Stärkung des Ego, zu einer extremen Selbstbezogenheit auf Grund von Stress.

Meditation bedeutet eine Achtsamkeit im Hier und Jetzt, die Gehirnwellen verlangsamen sich in den Alpha-Bereich. Mit großer Meditationserfahrung lässt sich die Veränderung bis in den Theta-Bereich messen.

Die Kohärenz, der Gleichklang, der Körpersysteme nimmt zu, dann sind Veränderung, Wachstum und Heilung möglich.
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Meditation: Der Weg ist das Ziel

Bei erfahrenen Meditierenden werden während der Meditation die Ego-bezogenen Teile von Gehirnnetzwerken stillgelegt und die Amygdala als emotionales Alarmzentrum wird beruhigt. Gehirnbereiche, die für die emotionale Selbstkontrolle zuständig sind, werden hingegen stärker aktiviert. In der Folge werden Empathie, Mitgefühl, Verbundenheit und Entspannung gefördert.

Dawson Church erläutert sehr anschaulich wie Meditation im Gehirn funktioniert und was ihre positive Wirkung ausmacht. Die beteiligten Gehirnareale werden für Laien verständlich erklärt. 

Das Besondere seiner Meditation kommt dabei nicht zu kurz, denn er verbindet verschiedene Techniken der Energiemedizin miteinander. Dazu gehören die auch von der Schulmedizin als sog. Goldstandard akzeptierte Herzraten-Variabilität, das Klopfen (EFT) auf den Akupressurpunkten und andere energetische Techniken
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Wie Empathie und Mitgefühl uns stärken

Selbstloses, anderen Menschen zugewandtes Verhalten wird in einer Leistungsgesellschaft häufig als naiv abgewertet.

Forschungen von Neurowissenschaftlern belegen die Erfahrungen, die praktizierende Buddhisten seit hunderten von Jahren machen: altruistisches Verhalten bringt vor allem uns selbst Vorteile. Niedrigere Entzündungswerte und eine beruhigende Wirkung auf den längsten Hirnnerv wurden ebenso festgestellt wie positive Wirkungen auf die Zellteilung und damit auf die Verlangsamung des Alterungsprozesses.

Die Herzratenvariabilität verbessert sich, mit der das Erleben von Stress bzw. von Resilienz messbar gemacht werden können.
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