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Wie Motivation im Gehirn entsteht

Motivation ist kein Selbstzweck, sondern entstand in der Evolutionsgeschichte des Menschen mit dem Ziel das Überleben zu sichern.

Im sog. Belohnungssystem des Gehirns werden bereits beim Gedanken darüber, wie sich die Lebensqualität verbessern lässt, bestimmte Neurotransmitter (Gehirnbotenstoffe) wie Dopamin ausgeschüttet. Damit ist die Vorfreude auf das in Gedanken bereits erreichte Ziel und das damit verbundene angenehme und glücklich machende Gefühl verbunden. Gleichzeitig führt diese Erfahrung dazu, dass möglichst häufig weitere solche Erfahrungen angestrebt werden, um erneut diese Glücksgefühle zu erleben.

Dieser Prozess der erwarteten Belohnung war ein wesentlicher Antreiber in der Evolutionsgeschichte und ist Voraussetzung für jede Art von Lernen und Veränderung.

Gehirnbesitzer oder Gehirnbenutzer?

Die Entwicklung des menschlichen Gehirns erfolgt nur zum Teil auf der genetischen Basis, den entscheidenden Anteil aber haben Lebensstil und Erfahrungen in einem Gehirn, das sich selbst auf Grund dieser Erfahrungen strukturiert. Es verändert sich in durch seine Nutzung, man spricht von der sog. Neuroplastizität.
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Wie das Glück im Gehirn entsteht

Glücksgefühle gibt es nicht, damit es uns gut geht und wir uns wohlfühlen, sie haben vielmehr einen evolutionären Hintergrund. Glücksgefühle waren und sind für die Weiter– und Höherentwicklung unseres Gehirns Voraussetzung. Sie entstehen in der Erwartung einer Belohnung, in der Steinzeit war das sicher die Aussicht auf etwas Nahrhaftes zu essen oder eine sichere Höhle. Im Gehirn löst diese Vorfreude die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin aus, der eine ganze Kaskade weiterer glücklich machender Stoffe anstößt: Serotonin, endogene Opioide, Oxytocin und mehr. Unser Steinzeitgehirn ist darauf programmiert diese Glücksgefühle immer wieder anzustreben und erleben zu wollen für mehr und bessere Nahrung, bessere Lebensbedingungen und mehr Lebensqualität. Es motiviert zu neuen Anstrengungen und ist die Basis für Lernen und Veränderung.
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Bewegung- Lebenselixier für ein gesundes Gehirn

Glück entsteht im Gehirn, denn die Ausschüttung wichtiger Botenstoffe löst angenehme Gefühle aus. Evolutionsbiologisch war das ein wichtiger Antreiber für die Entwicklung des Menschen, dafür sich immer bessere und größere Lebensräume zu schaffen. Aus Afrika verteilten sich unsere Vorfahren über die ganze Welt, weil sie sich vom Vierbeiner zum Zweibeiner entwickelten. Als Zweibeiner hatten sie plötzlich viele neue Vorteile: sie konnten durch das aufrechte Gehen die Umgebung überblicken und sich aus ihrer ökologischen Nische herausbewegen, sie konnten Waffen tragen und waren damit weniger abhängig von dem jahreszeitlichen Angebot an Pflanzen und Früchten. Auch der Nachwuchs, der eher unbeweglich macht, konnte auf den Händen getragen und mitgenommen werden. Weil Bewegung eine so entscheidende Rolle in unserer Evolution spielte, ist unser Gehirn darauf eingerichtet.
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Träume und Visionen in die Realität umsetzen

Wenn ein Amateurteam mit wenigen Monaten Vorbereitungszeit als Sieger aus dem härtesten Radrennen der Welt als Sieger hervorgeht, dann ist das bereits bemerkenswert. Noch bemerkenswerter wird es, wenn Prof. Gerald Hüther als einer der renommiertesten Gehirnforscher dieses Team gecoacht hat.

Ganz nebenbei werden hier Gehirnfunktionen erläutert wie z.B. das motivierende Belohnungssystem, dessen Neurotransmitter Dopamin im Idealfall durch die wachsende Begeisterung am Tun und der damit erneut aktivierten Belohnungserwartung zu einem sich selbst verstärkenden Prozess führt. Zusätzlich werden dann endogene Opiate ausgeschüttet, die ein Hochgefühl vorwegnehmen und über alle Schmerzen und Hindernisse hinweghelfen.
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