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Neuroplastizität: Wie Gedanken und Gewohnheiten unser Leben bestimmen

Sie machen sich häufig Sorgen? Dann hält Ihr Gehirn diese Gedanken für (über-) lebensnotwendig und unterstützt deren routinemäßigen, schnellen Ablauf durch biochemische Prozesse. Weitere ängstliche Gedanken und Emotionen werden damit schneller erkannt und gefördert.

Neues zu Lernen bedeutet also, neue neuronale Verbindungen anzulegen und diese über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen zu trainieren. Das gilt für Gedanken und Gefühle ebenso wie ein neues Verhalten. So wird aus dem kleinen neuen Trampelpfad über einige Wochen eine gut befahrbare Straße. Letztlich kann das Gehirn wie ein Muskel trainiert werden und, Ausdauer vorausgesetzt, in die gewünschte Richtung entwickelt werden.

Lebendig sein heißt lebenslang Lernen

Das menschliche Gehirn besitzt lebenslang die Fähigkeit seine Struktur durch Aktivität zu verändern, die sog. Neuroplastizität.

Lange glaubte man in der Wissenschaft, dass sich das Gehirn nach Ausreifen etwa Mitte 20 nur noch in eine Richtung entwickelt: abwärts. Doch auch heute ist noch weitgehend unbekannt, dass das Gehirn wie jeder andere Muskel trainiert werden kann.

Es sind spannende Berichte über Menschen mit gravierenden Einschränkungen: Schlaganfallpatienten, die lernten ihre gelähmten Körperteile wieder zu gebrauchen, indem ihre „guten“ Hände mit Fäustlingen stillgelegt wurden. Menschen mit unterentwickelten Gehirnarealen, die lernten ihre Defizite über andere Gehirnteile zu kompensieren. Eine Frau, die von Geburt an nur über eine voll entwickelte Gehirnhälfte verfügt, lernte damit alle Funktionen eines vollwertigen Gehirns zu nutzen.
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Impulse zur Heilung

Jede Erfahrung, jeder Gedanke, jeder Schmerz entsteht durch die Aktivität von Neuronen, die hemmende oder auslösende Signale erhalten.

Neuronen, die häufig zusammen in Aktion treten, verdrahten sich stark, so dass das künftige gemeinsame „Feuern“ erleichtert wird. So entstehen aus Trampelpfaden breite Wege bis hin zu Straßen. Das ”faule” Gehirn spart so bei häufig genutzten Verbindungen Energie.

Chronische Schmerzen bzw. sich immer wiederholende Erfahrungen entsprechen besonders breiten Wegen. Unser Gehirn ist aber jederzeit auch in der Lage neue Verbindungen, neue Wege, herzustellen. Alles sind Effekte der  Neuroplastizität.
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Das Leben verändern auf Basis von Neurowissenschaft und Quantenphysik

Der Wunsch nach Weiterentwicklung ist der große Treiber in der Evolutionsgeschichte und hat uns Menschen auf den heutigen Stand unseres hochentwickelten Gehirns gebracht. Menschen streben immer nach Entfaltung ihrer Potenziale und einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, es sei denn, sie stehen unter Stress, dann muss das Ziel von Wachstum hinter dem von Schutz zurücktreten.

Dr. Joe Dispenza vermittelt in seinem neuen Buch alles, was er in seinen mehrtägigen bisherigen workshops lehrte. Seine auf open focus basierende Meditationstechnik macht es auch Neueinsteigern leicht, nur durch die Veränderung des Denkens erstaunliche materielle Veränderungen und unglaubliche „Wunderheilungen“ zu bewirken. Diese Wunder sind nicht wirklich Magie, sondern eine erlernbare Technik und mit dem Prinzip der Neuroplastizität erklärbar.
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Gedanken und Emotionen verändern das Gehirn

Durch Gedanken entstehen Verbindungen zwischen Nervenzellen. Wird ein Gedanke besonders häufig gedacht und zusätzlich durch starke Emotionen markiert“, verstärkt sich die neuronale Verbindung zwischen den Nervenzellen. Hintergrund dafür ist, dass das Gehirn, das 20% der gesamten Energie verbraucht, möglichst energiesparend arbeitet. Häufig benutzte Verbindungen werden daher so ausgebaut, dass deren Benutzung möglichst schnell, automatisch und energiesparend abläuft.

Neuroplastizität funktioniert in beide Richtungen:
Sie machen sich häufig Sorgen? Dann hält Ihr Gehirn diese Gedanken für (über-) lebensnotwendig und unterstützt sie durch biochemische Prozesse: aus den Verbindungen entstehen Datenautobahnen. Sorgenvolles Denken zusammen mit negativen Emotionen führt zu einer Veränderung der Gehirnstruktur. Weitere ängstliche Gedanken und Emotionen werden damit schneller erkannt und gefördert.
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