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Die Macht der ersten Lebensjahre

Durch die Erfahrungen in den ersten Lebensjahren in Beziehung zur Mutter als der wichtigsten Bezugsperson entsteht eine lebenslang emotionale Prägung, die weitgehend unbewusst bleibt und unter dem Begriff Konditionierung bekannt ist.

Bewusstes Lernen im sozialen Kontext, angepasst auf die Werte der Umwelt mit Anpassung des Verhaltens (was ist richtig, was nicht?) findet sehr viel später statt.

Die zentrale Richtung geben immer die ersten, unbewusst wirkenden Ebenen vor, die dann ggf. durch bewusste Prozesse korrigiert werden müssen, um ein sozial akzeptables Verhalten zu erreichen.

Entsteht die Seele im Gehirn?

Die Prozesse im Gehirn der Mutter liefern dazu die Vorlage, die bereits vor der Geburt kopiert werden. Kranke Prozesse, z.B. durch Traumata oder Erfahrungen der Mutter, werden bereits vor der Geburt an das Kind weitergegeben!

In der zweiten Ebene findet die emotionale Konditionierung in der Amydala statt. Durch die Erfahrungen in den ersten Lebensjahren in Beziehung zur Mutter als der wichtigsten Bezugsperson entsteht eine emotionale Prägung, die weitgehend unbewusst bleibt.

Auf der dritten Ebene findet das bewusste Lernen statt, das im sozialen Kontext mit den Werten der Umwelt das Verhalten steuert. Die zentrale Richtung geben jedoch immer die unteren, unbewusst wirkenden Ebenen vor! Die dritte Ebene passt deren Wirkung auf das sozial Erwünschte an.
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Wachstum durch sichere Bindung

Im menschlichen Gehirn finden während der ersten drei Lebensjahre entscheidende Reifungsprozesse statt. Nicht nur die Gene, sondern auch die Beziehungen zu den wichtigsten Menschen im Leben eines Säuglings prägen sein späteres Bindungsverhalten und das Sozialverhalten auf viele Jahre hinaus.

Aber auch nicht nur die Entwicklung der Persönlichkeit hängt vom Verhalten der Eltern ab, sondern auch der spätere Lebenserfolg und die Gesundheit des Kindes.

Ein Kind, das sich sicher und geborgen fühlt, wird durch die Akzeptanz der Eltern ein anderes Selbstverständnis entwickeln und dadurch emotional und intellektuell wachsen können.